Nikis Vermächtnis

Solv Tech International

Firmensitz Firmensitz Skizze

Solv Tech International
Hauptgebäude

Die Industriegigant Solv Tech International ist nicht nur weltweiter Marktführer im Bereich der Nanotechnologie, sondern auch das Mutterunternehmen eines gewaltigen Konzerns, welcher sich in alle Bereiche der globalen Marktwirtschaft erstreckt. Die genaue Anzahl der Tochterunternehmen ist der Öffentlichkeit nicht bekannt, zumal viele der entsprechenden Verbindungen über Scheinfirmen laufen oder inoffiziell sind. Wie weit der Konzern den weltweiten Markt beeinflusst kann nur vermutet werden. Es gibt gewiss ebenso viele Stimmen, die behaupten, dass Solv Tech International die Börse beherrscht, wie jene denen zufolge der Industriegigant nur einer unter vielen ist.

Der Hauptsitz von Solv Tech International befindet sich in Midtown, im New Yorker Stadtbezirk Manhattan.

Historie

Die Geschichte von Solv Tech International beginnt im Jahre 1945. In der Nachkriegszeit des Zweiten Weltkriegs witterte der Arzt James Solva beim Anblick der verletzten und verstümmelten Soldaten, die von der Front in die Heimat zurückkehrten ein großes Geschäft. Er spezialisierte sich darauf, Prothesen und Medikamente zu entwickeln, die den Verwundeten das Leben fortan erleichtern sollte. Damit legte er den Grundstein für einen der größten Industriekonzerne unserer Zeit.

James’ Sohn, Cornelius Solva, setzte das Werk seines Vaters fort. Durch die Entwicklung von günstigeren Prothesen, die sich auch weniger wohlhabende Veteranen und Zivilbürger leisten konnten, hatte er einen lukrativen Markt für sich entdeckt und „Solva Technologies“ wurde zu einer profitablen Firma.

Nach dem Tod von Cornelius Solva erbte dessen Sohn Alexander James Solva das Unternehmen und brachte es fertig, den Gewinn von „Solv Tech International“, wie die Firma fortan hieß, ins Unermessliche zu treiben, indem er die Palette der Güter, welche die Firma herstellte, im Laufe der Zeit über Prothesen und Implantate bis hin zu Mikroprozessoren und Nanomaschinen spannte und die Geschäfte über den Weltmarkt ausdehnte. Nach der Expansion war Solv Tech International zu einem Milliardenunternehmen herangewachsen und Alexander J. Solva begann nun, an der Börse auch andere Unternehmen aufzukaufen. Zunehmend mehr Firmen wurden von Solv Tech International übernommen und die Firma wuchs zu einem Konzern heran.

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Solv Tech International hat zwei Gesichter: Jenes, welches die Öffentlichkeit kennt und jenes, dass nur ganz spezielle Kunden zu Gesicht bekommen. Es wäre Alexander J. Solva unmöglich gewesen allein mit der Herstellung von medizinischen und technologischen Gütern in so kurzer Zeit ein derart gewaltiges Imperium aufzubauen. Die Haupteinnahmequellen der Firma lagen nicht in den offiziellen Produkten und auch nicht in den bekannten technologischen Errungenschaften. Insgeheim entwickelte Solv Tech International nun auch moderne Waffen jedweder Art. Neue Generationen von Gewehren, Schusswaffen mit computergesteuerter Zielerfassung, intelligente Munition, chemische und biologische Kampfstoffe ebenso wie aggressive Mutationen, Modifikationen des menschlichen Genmaterials und Technologien, die direkt Einfluss auf die Gesetze der Physik nahmen. Fortan fand Solva seine rentabelsten Abnehmer in der Rüstungsindustrie und beim Militär aber auch in reichen, terroristischen Organisationen und einzelnen, privaten Abnehmern.

Acht Führer, ein Kopf

Die Führungsetage von Solv Tech International setzt sich aus einem achtköpfigen Vorstand zusammen. Der Firmeneigentümer und Hauptentscheidungsträger ist Alexander J. Solva. Die anderen Mitglieder des Vorstandes haben leitende Positionen in speziellen Teilbereichen der Firmenstruktur inne und bilden ein Gremium für vor allem wirtschaftliche und finanzielle Entscheidungen. Jedoch ist von Solva selbst abgesehen keines der Vorstandsmitglieder in alle Aktivitäten des Konzerns involviert. Gerade in Bezug auf die inoffiziellen Forschungs- und Vertriebsbereiche der Firma ist nicht einmal die Hälfte der Vorstandsmitglieder involviert. Viele der kritischsten Entscheidungen trifft Solva sogar alleine. Die übrigen Mitglieder des Vorstandes begnügen sich damit, die Hand für den warmen Geldregen aufzuhalten, ohne sich mit der unangenehmen Frage zu beschäftigen woher er kommt, oder sich über die eingetrockneten rotbraunen Flecken auf den Scheinen Gedanken zu machen.

(Informations-)Sicherheit

Das Sicherheitskonzept von Solv Tech International dient in erster Linie der Wahrung der Firmengeheimnisse und der Sicherheit der Vorstandsmitglieder der Firma, allen voran Solva selbst. Der Sicherheitsdienst stellt eine geordnete, militärisch strukturierte Organisationseinheit dar, welche von Solvas Freund und Berater Raymond Beauford angeführt und organisiert wird. Das Personal besteht aus speziell ausgebildeten Sicherheitsmännern, die sowohl innerhalb der Firma als auch verdeckt in Außenmissionen operieren. Der Sicherheitsdienst verfügt über verschiedene Methoden zur Tarnung in der Öffentlichkeit und zur Infiltration - u.a. auch von staatlichen Einrichtungen. Die Ausrüstung des Sicherheitsdienstes besteht aus dem firmeneigenen Sortiment, darunter auch neue oder sogar noch experimentelle Technologien. Im Rahmen Ihrer Mission oder auch auf Solvas bzw. Beaufords Befehl hin, gehört auch die Liquidierung von Zeugen oder anderen Störfaktoren zu den Aufgabenbereichen des Sicherheitsdienstes.

Ein besonderes Augenmerk verdient der Engel Nr. 3, der eine ähnliche Funktion wie der Sicherheitsdienst inne hat, jedoch nicht zu diesem gehört.
Nr. 3 ist Solvas persönlicher Leibwächter - und Attentäter. Der Auftragskiller ist für die heiklen Angelegenheiten und Solvas persönliche Aufträge zuständig.


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